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Tanzrichtungen und -stile im
Tanzstudio Manhardt in Wien

Hier finden Sie ein paar interessante Informationen über die Tanzrichtungen, die bei uns gelehrt werden.

Stretching und Callanetics - Körperarbeit mit Margit Manhardt

In diesen Trainingsmethoden geht es um Dehnung und Kräftigung der Muskulatur, Stärkung des Zentrums, bewusst eingesetzte Atmung während der Dehnungsarbeit, manchmal auch Einsatz der Stimme. Es ist eine kontemplative, analytische Form des Trainings, aber dennoch dynamisch, ganzheitlich. Die Übungsfolgen sind einfach, sollen aber ganz präzise ausgeführt werden. Man soll Zeit haben, sich ganz auf sich und den Körper zu konzentrieren. Beobachtet wird sozusagen das Innere, während man eine äußere Form vollführt. Das führt dazu, dass man seinen Körper im Laufe der Zeit sehr genau kennenlernt: Die Knochen und wie sie gestützt werden sollen, Muskeln, die gegenläufige Züge leisten, man selbst im Raum und die korrekte Aufrichtung. Man entdeckt immer wieder Neues. Das hört nie auf.

Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper

Der Körper ist mit seinen Anlagen und Fähigkeiten ein eigenes, wunderbares Universum, aber auch ein Teil der Natur. Nach dem Training fühlt man sich „größer“, „weniger Verspannungen“ oder „keine Kreuzschmerzen mehr“, irgendwie wieder „symmetrisch“, wie „aufgeräumt“, man „ist es wieder“, sind Beispiele der Aussagen der trainierenden Personen. Durch die präzise Arbeit lernt man auch, sich selbst besser korrigieren zu können, was dazu beiträgt, auch allein und bis ins hohe Alter trainieren zu können.

Callanetics als umfassendes Komplett-Training

Callanetics umfasst eine stets gleichbleibende Übungsabfolge (mit kleinen Änderungen) ohne Musik, die den Körper umfassend durcharbeitet.

Stretching verwendet, neben Muskeldehnung und -kräftigung, verschiedene Übungen aus den Tanzrichtungen, wie z. B. Ballett (Ausrollung der Beine), Jazz-Isolations und Schwerpunktarbeit, um den Körper für die verschiedenen Tanzrichtungen zu konditionieren. Auch wer keine Tanzstunden besucht, kommt somit in den Genuss eines abwechslungsreichen, anspruchsvollen Trainings.

Ballett

Man muss nicht unbedingt anstreben, SolotänzerIn an einer Oper zu sein, um ins Ballett zu gehen.

Es ist und bleibt einfach die klassische Art und Weise, den Körper zu trainieren. Schöne Haltung, geschmeidige, lange Muskulatur, Elastizität, Sprungkraft, Ästhetik. Es ist High-tech für die Muskulatur. Wer immer seine Technik in anderen Tanzrichtungen oder auch Sportarten perfektionieren will, muss Ballett machen. JEDER sollte Ballett trainieren!

Jazztanz

Na ja, Jazz heißt „erregen“, und er ist heiß und cool zugleich. Er kommt aus dem afro-amerikanischen Bereich und ist typisch durch den in der Musik angewandten off beat, diese kleine Verzögerung vor dem Schritt, die ihn beim Tanzen so aufregend macht. Isolations bedeutet das Bewegen der einzelnen Körperteile unabhängig voneinander. Ganz schön kniffelig manchmal, aber gut für die Synapsen :-). Breit gefächert in den stylistischen Ausrichtungen. Vom „klassischen“ afrikanischen Style über Modern Jazz bis zu den Streetdance-Formen wie Hiphop oder Breakdance. Aber immer soll er lustvoll, mit spannender, heißer Coolness getanzt werden.

Steptanz

Auch eine Tanzform, die aus dem Bereich des Jazz kommt, hier aber die Füße als Rhythmus-Instrument einsetzt. Hot feet. Man ist sozusagen ein Teil des Orchesters. Stark rhythmusgeprägte Tänze findet man aber auch bei anderen Völkern, wie z. B. den Iren oder Spaniern.

Das kann ganz schön schnell getanzt werden und braucht dann eine gewisse Übung, ist sehr gut für die Kondition und macht Spaß. Na dann, „tap, tap“ sagt Rudi, unser Steptanz-Lehrer.

Modern Dance

hat nichts mit Jazz, Disco, Pop oder so zu tun. Bei uns hieß es ursprünglich Moderner Ausdruckstanz, entstand um 1900 in den USA und auch in Europa und war eine Gegenströmung zum klassischen Ballett. Die Tänzer wollten sich befreien vom gehassten Kodex des Balletts. Sie wollten etwas ausdrücken, eine Botschaft an die Zuschauer bringen, experimentieren. Und dabei ist es eigentlich bis heute geblieben. Man probiert und verändert, je nach sozialer Lage und seelischem Zustand.

Die modernen Tanzströmungen sind wie das Delta eines Flusses, so weit verzweigt und sich ständig verändernd. Die initiativen Hauptströmungen kommen von Isadora Duncan, Loie Fuller und Doris Humphrey aus den USA, Rudolf v. Laban, Mary Wigman, Kurt Jooss und Maurice Béjart in Europa, überlieferte Techniken stammen von Jose Limon, Lester Horton und Martha Graham, um nur die Wichtigsten zu nennen. Heute sagt man Zeitgenössischer Tanz oder eben Contemporary. Es ist immer der Tänzer, Choreograph, Lehrer, der den Stil mitprägt, meist viel Arbeit am Boden, schwerpunktgeführt, oft schöne, raumgreifende Bewegungsabläufe, dann wieder sehr expressiv. Man muss vielleicht ein wenig suchen, um den  Lehrer/Tänzer zu finden, dessen Stil man im eigenen Körper mag. Wer seine Gefühle gerne ausdrückt, wird während der Tanzfolgen viel Freude und Genugtuung finden.

Flamenco

Wer sich vom Flamenco angezogen fühlt, sollte sich Zeit dafür nehmen. Flamenco lernt man nicht von heute auf morgen. Es ist eine hohe Kunst. Die rhythmische Fußarbeit, kombiniert mit den präzisen, ausdrucksstarken Armbewegungen und dem meist sehr emotionalen Ausdruck sind die Herausforderung beim Erlernen der verschiedenen Tänze, die ein Bild einer ganzen kulturellen Region widerspiegeln. Ganz abgesehen von der Musik, den Gesängen und den farbenprächtigen Kostümen.

Am Ende der Saison gibt es dann meistens eine Aufführung auf einer Bühne, in der man das Erlernte dann mit grandiosem Olé! und Feuer dem Zuschauer präsentieren kann.

Einfach Tanzen

In diesen bewegten Stunden werden wir vor allem Freude am Tanzen haben. Ob auf dem Boden, auf dem Platz oder durch den Raum, wir werden unterschiedliche Bewegungsabläufe zu lustvoller Musik erarbeiten, um dadurch eine bessere Wahrnehmung für Körper und Raum zu schaffen

Die Stunde beginnt mit Übungen, die zu einer besseren Körperwahrnehmung führen, leitet über in ein anspruchvolles Körpertraining (Muskelaufbau, Technik, Dehnung) mit Elementen aus dem zeitgenössischen Tanz und Yoga und führt dann zu einer strukturierten Improvisation, in der die unzähligen Möglichkeiten, den Körper zu bewegen, entdeckt werden. Alle sind willkommen zum Ausprobieren und Mitmachen!